Nicaragua liegt zwischen Honduras und Costa Rica. Im Westen grenzt es an den pazifischen Ozean und im Osten an die Karibik. Im Westen, an der pazifischen Küste, verläuft parallel eine Gebirgskette in Richtung Süden, an der sich noch immer aktive Vulkane aneinander reihen. Deshalb wird Nicaragua auch als Land der tausend Vulkane bezeichnet.
Vulkane, die Naturschönheiten Nicaraguas
Wenn Nicaragua Reisen unternommen werden, dann sollten die Naturschönheiten an der Westküste unbedingt besucht werden. Der Cosigüina ist ein Vulkan, der sich bis zum Golf von Fonseca erstreckt und über 3.000 Meter hoch ist.
Sein letzter Ausbruch war im 19. Jahrhundert. Dabei wurde die Spitze des Vulkanes weg gesprengt, die beinahe 2.000 Meter ausmachte. Der jüngste Vulkan auf Nicaragua ist der Cerro Negro. Er entstand bei einem Ausbruch im Jahr 1850. Seitdem bricht dieser Vulkan beinahe alle 8 Jahre aus.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten Nicaraguas
Das “Casa de los tres mundos” liegt in der Stadt Granada, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Es wurde als Regentensitz erbaut, von dem aus das spanische Königshaus die Länder Nicaragua und Costa Rica regierten. Die beiden Löwen im Eingangsbereich zieren das Eingangsportal.
Die Ruinen von León Viejo wurden von Francisco Hernández de Córdoba errichtet und dienten der damaligen Zeit als Ausgangspunkt für viele kriegerische Handlungen. Unter anderem war dies auch der Stützpunkt, von wo aus die Inkas bekämpft wurden. Die Stadt León, welche die drittgrößte Stadt von Nicaragua ist, bietet ein unheimliches Schauspiel an historischen Bauten im Kolonialstil.
Aber auch Granada gehört wohl zu den schönsten Städten dieses Landes. Dadurch, dass die Stadt Granada am Ausläufer des Vulkans Mombacho liegt, können von dort aus wunderschöne Wanderungen in dieser Region unternommen werden.
Besonderheiten von Nicaragua
Das Elektrizitätswerk, das am Fuße des Vulkans Momotombo errichtet wurde, wird von den heißen Quellen des Vulkans gespeist. Mit dieser Methode werden etwa 30 Prozent von Nicaragua mit Strom versorgt. In La Paz Centro entstand von den Überlebenden beim Vulkanausbruch in León ein großes Ziegelwerk, dass noch mit Holzöfen betrieben wird.
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