Natur von Brasilien

Natur von Brasilien

In Brasilien findet sich ein großer Teil des tropischen Regenwalds des Amazonasbeckens. Zur Zeit des Kolonialismus waren noch 60% der Landfläche Brasiliens waldbedeckt, heute sind es noch 30%. Über 2500 Baumarten wurden bis heute entdeckt, manche Arten werden bis zu 60 m hoch.

Unter anderem wachsen in der Terra Firme der Gummibaum, Farb- und Edelhölzer, Fruchtbäume und viele Farn- und Orchideenarten. In der Varzea, die im Gegensatz zur Terra Firme bei Hochwasser überschwemmt wird, wachsen z.B. Jupati- und Miriti-Palmen. Im Igapo-Gebiet, das ganzjährig überschwemmt ist, wächst die Acai-Palme. auch genannt Kohlpalme. Ihre Frucht, die Acai Berry, wird in Brasilien viel gegessen und auch zu einem Getränk und Eiscreme verarbeitet. Seit 2005 wird die Acai Beere auch in die USA, Europa und hier auch nach Deutschland exportiert.

Entlang der Küste Amazoniens gibt es große Bestände an Mangrovenwäldern, vor allem auf den Nebenflüssen des Amazonas wachsen Seerosen mit bis zu 40 cm Durchmesser.

Auch die Fauna Brasiliens ist sehr reichhaltig. Die bekanntesten Arten sind wohl Papageien, Kolibris und Tukane. Auch gibt es sehr viele Insekten- und Schmetterlingsarten. Auch größere Waldtiere wie der Tapir, der Jaguar und das Wildschwein haben hier ihren Lebensraum. Weiterhin gibt es Affen, Gürteltiere und Faultiere sowie sehr viele Fischarten wie Piranhas, den Zitteraal und den Pirarucu.

Im Nordosten des Landes gab es früher auch Regenwald, heute allerdings fast nur noch Baumwoll- und Zuckrrohrplantagen. Das fast schon wüstenähnliche Bergland in der Mitte und im Süden Brasiliens ist eine Baum- und Strauchsavanne mit nur wenigen Tierarten wie Ameisenbär und Gürteltier.

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